Website für Handwerksbetriebe: Was wirklich zählt

Ein Kunde hat einen Rohrbruch. Samstagabend, Wasser im Keller, er tippt auf dem Handy „Klempner Notdienst Düsseldorf“ in Google. Vier Treffer, zwei Seiten laden kaum, bei der dritten muss er dreimal scrollen, bis die Telefonnummer auftaucht. Bei der vierten tippt er einmal auf die Nummer und das Telefon ruft direkt an. Dieser Betrieb bekommt den Auftrag.

So läuft es in den meisten Fällen. Die Website gewinnt nicht durch das schönste Design, sondern dadurch, dass sie im entscheidenden Moment tut, was der Kunde gerade braucht.

Das Handy entscheidet, nicht der Desktop

Wer einen Handwerker sucht, sitzt selten am Schreibtisch. Er steht im überfluteten Keller, im Auto vor der Baustelle, in der Küche mit dem kaputten Herd. Eine Website, die am Desktop gut aussieht, aber auf dem Handy langsam lädt oder Texte abschneidet, verliert genau diese Kunden, bevor sie überhaupt lesen, was der Betrieb kann.

Die Telefonnummer gehört nach oben

Viele Handwerker-Websites verstecken die Nummer im Footer oder auf einer eigenen Kontaktseite. Das kostet Aufträge. Die Nummer sollte oben stehen, als klickbarer Button, der auf dem Handy sofort einen Anruf startet. Kein Formular dazwischen, kein zweiter Klick.

Bilder ersetzen zehn Referenzgespräche

Ein Kunde, der einen Handwerker beauftragt, kann die Qualität vorher schwer einschätzen. Fotos abgeschlossener Projekte nehmen einen Teil dieser Unsicherheit. Ein neu verlegtes Bad, eine frisch verputzte Fassade, ein sauber verlegter Estrich, das sagt mehr als jeder Werbetext. Wer keine Fotos hat, sollte beim nächsten Auftrag mit Kundenerlaubnis welche machen, bevor die Website online geht.

Das Google-Unternehmensprofil zählt mehr als die eigene Startseite

Bei „Klempner Düsseldorf“ zeigt Google zuerst die Kartenergebnisse, nicht die klassischen Treffer. Ohne gepflegtes Google-Unternehmensprofil mit Öffnungszeiten, Bewertungen und aktuellen Fotos taucht ein Betrieb dort gar nicht erst auf, egal wie gut die eigene Website ist. Website und Profil müssen zusammenspielen, nicht nebeneinander existieren. Das ist ein Punkt, den wir bei uns selbst gerade nachziehen, deshalb wissen wir, wie viel er wiegt.

Ein Kontaktformular mit drei Feldern reicht

Name, Telefonnummer, kurze Beschreibung des Problems. Mehr braucht es nicht. Jedes zusätzliche Pflichtfeld ist ein Grund, das Formular doch nicht abzuschicken und stattdessen den nächsten Treffer bei Google anzurufen.

Wer die Website pflegt, bezahlt am Ende weniger

Die meisten Handwerksbetriebe haben keine Zeit, sich um WordPress-Updates oder Sicherheitslücken zu kümmern, und das sollten sie auch nicht müssen. Eine Website, die niemand pflegt, wird langsam, unsicher und irgendwann von Google schlechter eingestuft. Der Aufwand kommt so oder so, entweder eingeplant im Monatspreis oder ungeplant als teure Reparatur, wenn etwas ausfällt.

Eine Handwerker-Website muss nicht viel können. Sie muss erreichbar sein, zeigen, was der Betrieb schon gebaut hat, und bei Google auffindbar bleiben. Alles darüber hinaus ist nett, aber nicht entscheidend.

Wenn Sie einen Handwerksbetrieb führen und Ihre Website diese Punkte nicht erfüllt, werfen Sie einen Blick auf unser Angebot für Handwerksbetriebe oder sprechen Sie direkt mit uns. Kostenloses Erstgespräch, ohne Verkaufsdruck.